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Kurze Zusammenfassung=)

Nun schaff ich es Euch von meinen ersten drei Monaten hier in Amerika zu berichten.

Erst einmal, vielen Dank an alle, die zum Flughafen gekommen sind. Das hat mir viel bedeutet und es war schoen euch alle nochmal gesehen zu haben, zumal es ja auch noch mein Geburtstag war.

Ja, dann ging es los, eigentlich den ganzen Tag im Flugzeug und als ich endlich ankam und meine Familie zum ersten mal gesehen habe, wusste ich gar nicht so richtig was mit mir geschehen war. Es war wie ein Traum. Eben noch in Berlin Tegel gestanden und nun in Manchaster, ein super kliener Flughafen, und voellig fremde Leute vor mir, die mich nett empfingen und die von da an meine neue Familie sein sollten. Eigentlich wirklich komisch, aber zu dem Zeitpunkt habe ich mir darueber noch keine Gedanken gemacht, denn erstmal war viel wichtiger mein verlorenes Gepaeck zu melden. Ja, das is wohl eher wie in nem schlechten Traum gewesen, ganz alleine in eine neue Welt aufbrechen und dann ist das Gepaeck nicht da. Aber das Flughafenpersonal beruhigte mich und meinte, dass es am naechsten Morgen vor unserer Tuer stehen wuerde. Dann ging es halt ohne Gepaeck zum Auto, war sowieso viel besser, denn so mussten wir nicht so viel schlepen

In New Boston angekommen (etwa 30min vom Flughafen), wurde mir das Haus gezeigt und wenn ich jetztzurueckdenke, war da alles ganz anders. So neu und ungewohnt, was jetzt total normal geworden ist.

Für die, die es noch nich wissen oder es vergessen haben, ich lebe hier mit einer Familie: die Hulicks
Da wären die Eltern Carol und David und vier Kinder. Kathryn, die älteste Tochter, lebt jetzt nach zwei Jahren Kirgistan wieder zu Hause, Virginia, Lebt nicht mehr zu Hause, Suzanne, 20 und geht zum College und Chad,13 Jahre alt. dann noch nicht zu vergessen, ein Hund, drei Katzen, ein Fisch und eine Schlange.


Ok, lange Rede kurzer Sinn, nun wohne und lebe ich hier schon seit ziemlich genau drei Monaten und ich muss sagen es is kein bisschen langweilig. Ich Herbst habe ich hier Field Hockey gespielt und das war das beste, was mir hier passieren konnte, denn erstens is das Team super nett gewesen und zweitens habe ich meinen Coach, Jess Brown, total lieb gewonnen und wir verstehen uns auch so noch gut, und drittens hatte ich vor Schulbeginn schon mit Leuten hier zu tun und es war super spaßig.

Dann fing die Schule an. Am Anfang war es schon eine echt Umstellung, einerseits hatte ich dies Jahr neun Wochen Sommerferien und so war ich eh aus dem Schulalltag raus und dann war auch noch alles neu, die Leute, die Schule...

Ich muss sagen, wenn man es nicht gewohnt ist in einer Schule zu sein mit 1600 anderen Schülern, dann fühlt man sich verloren am Anfang und eher wie in nem U-Bahnhof als in der Schule. Aber man gewöhnt sich daran und nun kommt es einem richtig normal vor.

Schule ist hier so anders, aber ich muss sagen, mir gefällt es. Vielleicht sogar ein bisschen besser als in Deutschland. Hier bedeutet es mehr Spaß; das Verhältnis zu den Lehrer ist ein ganz anderes. Ein Beispiel, an Halloween habe ich mit zwei Freundinnen bei meiner Englischlehrein zu Hause gesessen und wir haben zusammen gequatscht. Das würde einem in Deutschland nich so schnell passieren.

Also wie ihr hört geht es mir hier super, mein Englisch ist schon so viel besser geworden und ich lebe mich immer mehr hier ein.

Ich bin gespannt auf die nächste Woche, denn da ist "Thanks Giving" und das habe ich noch nie gefeiert und da werd ich mal sehen wie das so wird. In meiner Familie etwas anders, denn meine Gastmutter liegt wegen einer Hüft-Operation erstmal nen paar Wochen im Bett, aber es wird sicher auch so schön.

4 Kommentare 16.11.06 21:14, kommentieren

mein erstes Thanksgiving

Am Donnerstag war es dann soweit. Es war der Tag auf den sich alle riesig gefreut haben. Thanksgiving! – der Tag an dem man eigentlich nur isst und einfach „danke“ sagt, es gibt den bekannten Truthahn, und alle sind glücklich – Es fing damit an, dass es ein ziemlich großes Frühstück gab, die ganze Familie kam zusammen und es wurde schön ausgiebig gegessen. Danach bin ich mit meiner einen Schwester spazieren gegangen. Ist eigentlich auch eine Art Tradition, aber irgendwie wollte keine so richtig mitkommen. Als wir dann wieder zu Hause waren ging es auch schon weiter mit essen. Es wurde angefangen mit Käse und kleinen Snacks. Ein paar Stunden später stand dann der Truthahn auf dem Tisch mit vielen verschiedenen Gemüsesorten und anderen Leckereien. Danach wurde kurz gewartet, und noch mehr Platz geschafft für noch drei weitere Pies.

Ja, ich muss sagen, es war ein richtig schöner freier Tag, aber im Ganzen wurde eindeutig ein bisschen zu viel gegessen. Wenn man das ein bisschen reduziert, wäre das ein super Feiertag für Deutschland, vielleicht sollte ich das nächstes Jahr einführen=)

1 Kommentar 28.11.06 23:19, kommentieren

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